Ein Welpe bereichert unser Leben

Es gibt wohl kaum etwas Entzückenderes als ein Hundewelpe, der tollpatschig durch die Wohnung tappst. Süße Welpen erobern unsere Herzen im Sturm. Doch so süß sie auch sind: Sie sorgen für allerlei Wirbel im Haus.

Bis der Welpe das erste Mal im Zuhause seines Menschen ist, erbringt natürlich die Hundemama die meiste Arbeit. Rund 63 Tage ist das Muttertier trächtig, bis die Welpen auf die Welt kommen. Zum Zeitpunkt der Geburt sind Welpen taub und blind. Sie können sich nur über ihren Tast- und Geruchsinn orientieren. Die äußeren Gehörgänge und Augen öffnen sich erst zwischen dem zehnten und dreizehnten Lebenstag. Zu diesem Zeitpunkt unternehmen sie auch ihre ersten Steh- und Gehversuche. Gegen Ende der vierten Lebenswoche sind sie bereits so unternehmungslustig, dass sie auf ihre erste Erkundungstour gehen. 

Wenn Welpen zum ersten Mal zu ihrer Menschenfamilie dürfen, lauern mehr Gefahren als man vermutet. Genauso wie Kleinkinder müssen auch Welpen vor vielen Dingen im Haushalt geschützt werden. Freiliegende Stromkabel müssen daher entfernt werden. Auch ist der süße Geruch von Haushaltsreinigern sehr verlockend. Medikamente müssen ebenso außer Reichweite von Hunden aufbewahrt werden. Kinderspielzeug birgt für Hunde die Gefahr, sich daran zu verschlucken oder zu verletzen. Bringe zerbrechliche Gegenstände und giftige Zimmerpflanzen außer Reichweite, insbesondere Zimmercalla, Buchsbäume und Yuccapalmen. Falls es einen Garten gibt, sichere den Pool oder Teich mit einem Gitter ab. Außerdem sollte man größere Lücken im Zaun schließen. Diese Regeln gelten nicht nur während der Zeit des Heranwachsens, sondern müssen generell bei der Hundehaltung eingehalten werden.